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Malmsturm – Die Fragmente: Die Feste des Alsimak

Jedes Jahr im Frühling, wenn der Stern Alsimak exakt im Zenith über Lyssa steht, regiert in den ärmsten Stadtteilen der imperialen Kernlandmetropolen der schiere Irrsinn. Prügelnde, brandstiftende und raubende Mobs rotten sich zusammen, um zu verwüsten was ihnen vor ihre improvisierten Waffen kommt. "Die Feste des Alsimak" nennt man diese eine Nacht dauernde Phase des offenen Aufruhrs. Jede Straßenbande ist auf den Beinen, um so viel Schaden wie nur irgend möglich anzurichten. Man versucht, die Lager der Gilden zu plündern, seine persönlichen Feinde zu massakrieren oder gegen die Regierung...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die heilige Schädeltrepanation der Thuul-Galder

Stimmen aus dem Norden „Wo hast du diese Münze her? Hast du etwa an den Schwarzen Tischen gespielt? Wirf sie weg: dass ist kein normales Geld – nur die wahnsinnigen Seelenkrämer von Gn’Hay handeln und zocken mit solch unheiligem magischen Zeug…“ Truk der Würfler in einem Hurenhaus in Faensal Wer Galder werden will, braucht bei allen Stämmen des Nordens eine ganze Menge Geduld, Härte und Entschlossenheit. Eine Begabung für das Übernatürliche allein hat noch niemanden zum Schamanen gemacht. Man braucht eine Unterweisung durch einen anderen Galder, die meist viele Jahre dauert...

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Malmsturm – Die Fragmente: Zinnober – der rote Bettler der Waismark

Stimmen aus der Waismark „Gesehen? Das arme Schwein, das sie vor der Stadt an den Pfeiler der alten Brücke über den Mühlenbach gekettet haben? Tja, in fünf Tagen kommen die Ketten wieder ab – er sollte nur beten, dass es bis dahin nicht kräftig regnet… Warum? Na, weil der Mühlenbach dann vom knietiefen Rinnsal zum mehrere Faden tiefen Wildwasser wird! Aber zumindest die rote Farbe würde es dem Betrüger aus der dummen Fratze wischen – wie kann man auch nur so blöd oder verrückt sein, sich als leibhaftige Märchenfigur auszugeben? Und dann auch noch Zinnober…“ Ereld Breem,...

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Malmsturm – Die Fragmente: Ladchoum und Nikker

„Glaub nie, das diese griesgrämigen Wilden leichte Beute wären. Nie! Ich weiß noch genau, wie wir damals eines ihrer Fischerboote aufbringen wollten – der Kerl an Bord sah uns. Aber statt zu seinem Speer zu greifen, fing der einfach an, auf einer Querflöte irgend ein geisterhaftes Gekreische zu spielen. Dachten ja erst, der spielt so scheußlich, weil er uns mit den schrillen Misstönen verscheuchen wollte. Wenige Wimpernschläge später wussten wir dann, was er wirklich vor hatte. Das Wasser begann plötzlich zu kochen....“ Yorl Ohnebein, ehemaliger Eispirat und Geschichtenerzähler...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Blutstimmen – das Erbe der Lytaen

Schriften der Waismark …dennoch würde ich von der Planung einer forcierten Missionierung dieses primitiven Bergvolkes absehen. Nicht nur, um die angeführten Aufwendungen an Menschen und Material zu vermeiden, sondern primär angesichts ihrer geradezu als stumpf zu bezeichnenden Gleichgültigkeit gegenüber religiösen Ideen jeglicher Art, welche sogar unter den sogenannten Anführern und als „weise“ bekannten Männern der Lytaen allgegenwärtig erscheint. Ihre bizarren Hautzeichnungen stufe ich in diesem Zusammenhang somit nur als kindisch eitle Malereien ein, welche bestenfalls dadurch...

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Malmsturm – Die Fragmente: Der vergessene Westen

  Schriften des Nordens Damit folgt geradezu notwendig die wahrhaftig prä-historische Existenz einer hochentwickelten Zivilisation noch weit vor der Geburt des Bhaltarischen Reiches. Ihre offenbar entlegene geographische Position erklärt dabei zugleich das Fehlen jeglicher Relikte im herkömmlichen Sinne, da es nur vernünftig erscheint, den weit überwiegenden Anteil ihres einstigen Herrschaftsbereichs nun weit unter dem undurchdringlichen Eispanzer der Khor-Ebene zu vermuten… Eregar Iglad von Nhastrand, Grundlegung einer neuen Geschichte des Nordens   Von Zeit...

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Malmsturm – Die Fragmente: Gasthaus „Götterhand“

Schriften aus dem Norden …ich lege euch daher eine Zeichnung des besagten Monuments bei. Nutzt diese bitte, um bei eurer nächsten Reise nach Manto zu überprüfen, ob Umfang, Stil und Material dem der alten verwitterten Hafenmauer und ihrer noch erhaltenen Verzierungen, oder gar einigen der tief im Hafenbecken versunkenen Trümmerstücke entsprechen…  Aus einem Brieffetzen, der neben einer Skizze von Gasthaus Götterhand in der Satteltasche eines toten vigirischen Reiters gefunden wurde, welcher anscheinend von seinem Mörder mit einer einzigen Hand erwürgt worden war.     Wer...

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FateCore & Malmsturm

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Eigentlich wollte ich unser kommendes Produkt ankündigen. Mach ich auch – inklusive einem aber. Lang haben wir ein Geheimnis um den nächsten Band von Malmsturm gemacht. Es wird Zeit, mal endlich Klartext zu reden: Ursprünglich sollte nach dem Regelwerk zu Malmsturm und dem Weltenband Schluss sein. Ursprünglich. Da wir aber zu viele Flausen im Kopf haben, kommt nun doch noch so einiges. Die Ideen zu Malmsturm wurzeln bekanntlich im Metal (man schaue etwa auf die Lebensart der Thraskiten oder Pandharen, ebenso wie auf vereinzelte Schauplätze,...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Abtei der Grünen Dame

„Ich sag´s Euch – da MUSS Gold sein. Haufenweise. Das geht doch gar nicht anders. Ich meine, die schaffen bei ihren komischen Volksfesten ja nicht nur Gemüse und Zeug nach drüben zur Insel, sondern immer auch Münzen. Hat Ulgerich mir erzählt, und der muss es wissen. Warum Ehndahl damals nichts gefunden haben soll? Keine Ahnung – aber die sollen da ja auch nur drei Stunden gesucht haben. Ich finde, die Sache lohnt sich. Und wer weiß, ob diese Äbtissin überhaupt noch lebt. Die muss inzwischen steinalt sein.“ Schatzsucher Nolvring Schlitznase in einem Gasthaus nahe Andinas. Kurz...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Trauernden – der Kult der Tränen

Stimmen der Waismark „Ihr könnt sagen, was ihr wollt: Heilig hin oder her. Niemand ist mir geheuer, der mitten im Sommer den ganzen Mittag über in der Sonne stehen und dabei ununterbrochen Tränen vergießen kann! Selbst ihr sogenannter Anführer hat in der gesamten Zeit nicht einen Schluck getrunken, obwohl ihm die Dorffrauen immer wieder etwas angeboten haben – kein Wasser, kein Wein, kein Bier, keine Milch, nichts! Vielleicht glauben die einfältigen Bauern in manchen Gegenden ja, dass es ihnen besser ergeht, seit diese Heulbojen und Klageweiber in ihren Dörfern waren, aber mir bleiben...

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