Die Fragmente

Malmsturm – Die Fragmente: Die gefrorene Bibliothek der Gaelhorgra

Knappe 10 Leugen, mitten im Hügelland nördlich von Nhastrand, am Rande einer alten, kaum noch genutzten Handelsstraße findet man eine uralte, trutzige Feste, deren von Flechten geschwärzte Mauern sich wie abgebrochene Zahnreihe in den Himmel ragen. Niemand weiß mit Sicherheit zu sagen, wann der ummauerte Gebäudekomplex erbaut wurde. Einstmals, so glaubt man, muss der Komplex eine Karawanserei gewesen sein, doch Karawanen reisen schon seit Urzeiten nicht mehr entlang dieser Route. Trotzdem finden sich stets mehrere Dutzend Personen in den antiken Mauern, denn heute befindet sich dort die berühmte...

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Malmsturm – Die Fragmente: T’anifa – die Fressmesser Dhelyriens

Manchmal taucht in den Städten des Imperiums eine seltsame Art von Waffe auf, deren exotische Natur zwar offensichtlich ist, die aber nur wenige mit den fernen Inseln von Dhelyrien in Verbindung bringen, welche im Imperium gemeinhin nur als Lieferanten schöner braunhäutiger Sklaven und ausgefallener Gewürze oder Drogen bekannt sind. Bei besagten Waffen handelt es sich um primitiv erscheinende Dolche und Messer aus tiefdunklem Holz, deren „Klingen“ mit monströsen Widerhaken in Form großer Zähne besetzt sind. Nun ist es nicht so ungewöhnlich, auf Waffen oder Rüstungen von scheinbar primitiver...

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Malmsturm – Die Fragmente: Moermel – Nager zwischen Mensch, Tier und Jenseits

Überall im Norden findet man die weit verstreuten Kolonien der "Moermel". Diese Tiere sind eng verwand mit Murmeltieren und Biebern und erreichen in ausgewachsenem Zustand in etwa die Größe eines dreijährigen Kindes. Mannemoermel haben sich vor Jahrtausenden in den weiten Steppen der Arsali entwickelt und können etwas, das andere Nagetiere nicht können - weite Strecken auf zwei Beinen laufen! Dadurch, das sie den aufrechten Gang entwickelt haben. können sie ihre handartigen Vorderpfoten geschickt für allerlei komplexe Tätigkeiten wie einsetzen und zeigen ein Maß an Schläue, dass man unter...

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Malmsturm – Die Fragmente: Illrioch und der Palast aus Regenbogen und Kristall

Schriften des Nordens …so soll am Beginn dieses erbarmungslosen Weges, an dessen Ende die Choár zu dem wahrhaft eiskalten Volk von Kriegern wurden, deren Leben nur Ehre und Reinheit, nur Befehl und Gesetz kennt, ein blutiger Streit gelegen haben, aus dem die asketische Schule der sogenannten „Axtmeister der makellosen Klinge“ als Sieger hervor ging. Heute kennen wir nicht einmal mehr die Namen der unterlegenen Partei oder ihrer führenden Vertreter, doch scheint es sich bei diesen um eine Gruppe von Freigeistern gehandelt zu haben, zu der vor allem einige mächtige Seyder, Heiler und Kräuterkundige...

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Malmsturm – Die Fragmente: Hungerschatten – die Jäger des Winters

Stimmen aus dem Norden …und doch haben wir alle gesehen, dass eine Gruppe riesiger dunkler Schatten über uns hinweg zog und die Sterne des mondlosen Nachthimmels verdeckte! Sie schienen dabei sogar eine Art Formation einzuhalten, ganz so wie es Vogelschwärme manchmal tun. Als wir dann später mit Fackeln und Laternen ausgestattet den großen Stall und die umzäunte Weide am Südrand des Dorfes erreichten, da war das Dach des Stalles schwer beschädigt und überall besudelte Blut die Schneedecke über der Weide – aber von meinem Neffen Lodalf und mehr als einem Dutzend unserer berühmten...

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Malmsturm – Die Fragmente: Bruder Gerovit – Aemesch der Wanderlaektor

Seit einigen Jahren nun hört man in den verschiedensten Regionen der Waismark Geschichten über einen eigentümlichen, einsam durch das Land ziehenden Laektor. Während dieser im Süden und Osten der Waismark als Bruder Gerovit bekannt ist, wird er auf den Inseln des Ibernischen Golfes und im Nordwesten der Waismark gemeinhin als Aemesch der Wanderlaektor bezeichnet. In den meisten Berichten wird dieser als ein hochgewachsener und schlanker Mann mit einem jungenhaften bartlosen Gesicht und langen braunen Haaren beschrieben, der nur in ein ärmlich wirkendes Laektorengewand gehüllt ist und nur einen...

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Malmsturm – Die Fragmente: Sterneneis – die verfluchten Kronjuwelen des Nordens

Stimmen des Nordens …das Sterneneis selbst ist unsterblich. Es ist vollgesogen mit den Kräften und Erfahrungen ungezählter Generationen – und es erscheint auch nicht ohne Grund in den bekannten Formen… Isbrund Byras Die 99 Schriftrollen von Bhalta – Versuch einer Rekonstruktion von Uldins „Großer Almanach des Nordens“ Einzelne Edelsteine, Ringe, Ketten, Handschuhe, Stiefel, Armbänder oder Diademe: den Legenden nach kann Sterneneis wohl in jeglicher Form von Schmuck, Kleidung, Waffen oder Rüstungen vorkommen – und viele glauben auch ihr Leben lang, dass Sterneneis nur in eben...

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Malmsturm – Die Fragmente: Edikuru – die Schildigel von Vigrith

Erblickt man in den Weiten des hohen, im Wind wogenden Grasmeeres von Vigrith gelegentlich eine Ansammlung fast mannhoher runder Hügel, so hat man wahrscheinlich keine bisher unbekannte Art riesiger Maulwürfe entdeckt, sondern ist lediglich auf eine der vielen umherziehenden Edikuru-Familien gestoßen: Diese friedlichen Planzenfresser werden von den im nahen Valgrind lebenden Thraskiten als Schildigel bezeichnet und können über drei Ellen hoch und bis zu acht Ellen lang werden. Dabei macht ihr kräftiger Schwanz gut die Hälfte der Länge aus. Wie ihr ganzer Körper, so ist auch ihr Schwanz...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Sommerhöhlen

Eine alte Legende des Nordens erzählt von den Sommerhöhlen: einem weitverzweigten Gewirr unterirdischer Tunnel und Hallen, in denen blühende Wiesen und Wälder in der Wärme eines immerwährenden Sommers gedeihen. Man sagt, dort soll es von jagdbarem Wild nur so wimmeln und man müsse nur die Hand ausstrecken, um nach den vielen reifen Früchten des Waldes zu greifen. Kaum ein Erwachsener glaubt jedoch wirklich an die Existenz dieser wunderbaren Höhlen, auch wenn Ausdrücke wie „ein Leben wie in den Sommerhöhlen“ ein fester Bestandteil der alltäglichen Umgangssprache sind. Verbringt man jedoch...

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Malmsturm – Die Fragmente: Sarinna die Rote – die Kopfgeldjägerin von Vigrith

Vor etwas mehr als zwei Dutzend Sommern starb die älteste Tochter von Baba Mönqe, dem Sardar des Stammes der Ogutai, im Kindbett. Zur großen Schande des Stammes hatte sie jedoch zuvor noch ein gesundes Mädchen geboren, das offensichtlich nicht das reine heilige Blut der Vigiri in sich trug, sondern allem Anschein nach von einem der hellhaarigen und blassen nordischen Barbaren gezeugt worden war! Tatsächlich war im Vorjahr eine kleine Gruppe nordischer Abenteurer zu Gast im Lager der Ogutai gewesen, darunter ein riesenhafter Krieger, dessen Haare an die Mähne eines Schneelöwen erinnerten....

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