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Malmsturm – Die Fragmente: Die Leichenwecker vom Stuanach-See

Stimmen der Waismark   „Das beste und schlechteste da oben sind nicht die unheimlichen Mumien, die Teufelsanbeter oder verrückten Eingeborenen! Nein, in Acht nehmen solltet ihr euch vor dem Käse! Dieser Stuachkaes schimmelt in Steinguttöpfen voller scharfer Lauge vor sich hin und stinkt an der Luft erbärmlich – auch wenn er köstlich schmeckt. Dazu ist der Stuachkaes voller winziger halbtoter Würmchen, die aber nachweislich die Manneskraft stärken. Ich denke nun, dieser Effekt dürfte ohne die Lauge, also mit gesünderen Würmern, noch viel stärker sein – und hier kommt...

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Malmsturm – Die Fragmente: Das Khash-Tarqis – Die Festjagd der Thraskiten

So unabhängig und verstreut die meisten Thraskiten auch leben, so finden sich doch seit vielen Jahrhunderten die Angehörigen dieses Volkes an jedem zweiten Mittsommervollmond zu einem großen Fest zusammen, das stets in einem anderen Tal irgendwo zwischen Nifelend und Valgrind veranstaltet wird. Die eigentliche Feierlichkeit findet dabei zwar während der drei Vollmondtage statt, aber insgesamt dauert das Khash-Tarqis doch volle fünf Tage, da jeweils ein Tag davor – am Dhuruut –und danach – am Bhaedruut – für An- und Abreise und den Auf- und Abbau des Festlagers vorgesehen ist. Wichtig...

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Malmsturm – Die Fragmente: Genie und Wahnsinn – Die Epyalischen Thermen

In aller Regel verbringen die „Weisen des Turms“, die besten Magier, Gelehrten und Künstler des Imperiums, ihr Leben abgeschottet in luxuriösen Gemächern. Ihre Familien bringen sie dort unter (oder sperren sie ein), um sie vor sich selbst zu schützen, sie dem Zugriff fremder Mächte zu entziehen oder schlicht, weil diese Angst vor ihnen haben, denn meistens sind diese Weisen nach herkömmlichen Maßstäben wahnsinnig. Daher könnten die größten Geister des größten Reiches der Welt Ideen allenfalls schriftlich austauschen – wenn es die legendären Epyalischen Thermen nicht gäbe! Normalsterblichen...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Gottesschlächter des Ag Har Sadhuth

Schon immer gab es im Imperium neben den zahlreichen Kulten, Sekten und Glaubensgemeinschaften eine breite Akzeptanz für Atheismus. In der Stadt Elpis herrscht bekanntlich sogar ein Verbot jedweder Religion. Nicht wenige Gebildete halten die Vielzahl der imperialen Religionen bestenfalls für ein nützliches Werkzeug, um die Masse der ungebildeten Idioten in der Gosse unter Kontrolle zu halten. Schlimmstenfalls halten sie Religion für gefährlichen Unfug. Wohlgemerkt halten imperiale Gelehrte die reine Existenz von Wesen mit gottgleichen Mächten nicht für unmöglich – deren Existenz ist durch...

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Malmsturm – Die Fragmente: Mumengrym – die torkanische Sonnenwendfeier.

Am Tag der Wintersonnenwende begehen die Torkaner in ihren Dörfern und Städten ein besonderes Fest, das sie „Mumengrym“ nennen. Seit jeher gilt die dunkelste Nacht des Jahres als besonders unheilig und dem Bösen geweiht. Zur Wintersonnenwende, so glauben die Torkaner, steht es allen bösen Geistern, Dämonen und Kobolden frei, straflos auf Erden zu wandeln um Schrecken und Unheil zu verbreiten. Wenn die Sonne an diesem Tage hinter den Hügeln im Westen untergeht, dann, so sagt es der Volksmund, erheben sich Knumenzwerge, Wolfsauger, Zirbendruhnen, Schniepelfresser und all die anderen Schauergestalten...

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Malmsturm – Die Fragmente: Gramfenger – Die unbeirrbaren Wanderer der Pandharen

Wer von den gefürchteten Nomaden der Arsali, den Pandharen spricht, der denkt dabei gewöhnlich an hochgewachsene Barbarenkrieger, deren ganzes Dasein von ihrem unbeugsamen Ehrgefühl, ihrer kaum zu zügelnden Kampfeslust, sowie der aus beiden resultierenden Rachsucht bestimmt wird. Tatsächlich beschreibt dieses Vorurteil wohl die meisten Angehörigen dieses Volkes sogar erschreckend gut. Es existiert aber eine kleine Gruppe von Pandharen, deren augenscheinliches Verhalten so sehr von einer derartigen Beschreibung abweicht, dass viele, die ihnen begegnen, fest davon überzeugt sind, auf so etwas...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Epiglypten – Erinnerungen für die Ewigkeit…

Es ist weithin bekannt, dass praktisch jedes Element im Leben des imperialen Adels letztlich nur Bestandteil eines kapriziösen Stroms der Launen und Moden ist, der einem ewigen Krieg mit den Kräften von Ödnis und Langeweile entspringt. Fälschlicherweise wird daher oft auch angenommen, es gäbe in den Palästen der Hyparchen und Plutonen überhaupt keine echten Traditionen, aber an diesen mangelt es keineswegs. Natürlich ist das ganze Konzept der Tradition vor allem in den Reihen des alten Blutadels lebendig, aber dies lässt den neureichen Abkömmlingen des Geldadels gewisse überlieferte...

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Malmsturm – Die Fragmente: Biel-Finith – Der ghorgardische Mannbarkeits-Ritus

Seit Jahrhunderten schon sind die Ghorgarden fromme Anhänger des trisantischen Glaubens. Wie ihre Glaubensbrüder im Süden achten auch sie das Libram und suchen brav die Messe auf. Meistens wenigstens. Es ist durchaus kein Geheimnis, dass die Ghorgarden sich einige fremdartige Sitten und Gebräuche aus jener Zeit bewahrt haben, in der sie noch heidnische Barbaren waren. Ghorgardische Laektoren und Episkopen nehmen diese kulturell bedingten Besonderheiten mit großmütiger Toleranz hin - aus dem Süden zugereiste Kleriker schlagen wegen ihnen vor lauter Verzweiflung die Hände über dem Kopf zusammen....

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Malmsturm – Die Fragmente: Der Axtwald – die Tempelschule der Choár

Schriften des Imperiums F2597b:…als unsere kleine Expedition aber den berechneten Ort des präkataklysmischen Einschlags erreichte, da fanden wir das Astroblem nicht nur aufgefüllt mit Eis, sondern in dessen Zentrum auch ein bizarres kristallines Konstrukt, das von aggressiven Eingeborenen abgeschirmt wurde. Ich empfehle daher zur weiteren Erkundung… Ulach Ghavem, Sammlung von Textfragmenten zur Geschichte des Ersten Imperiums [Indiziert]   Nur einige wenige weitgereiste oder gelehrte Anwohner des Nebelmeers kennen mehr als den bloßen Namen der Choár Uum, der sogenannten...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die goranischen Orden

Ein altbekanntes Sprichwort in der Waismark besagt, dass die Goraner in allem 100 Jahre weiter sind als der Rest der Mark. Oder dass sie 2000 Jahre zurück liegen – sofern man ihnen ihre progressiven Ideen und Extravaganzen als Überreste imperialer Dekadenz auslegt. Beim Meisten, was die Goraner an Ideen exportieren, handelt es sich um spektakuläre Harmlosigkeiten. Wer erinnert sich zum Beispiel nicht an die erregten Diskussionen über die Unsittlichkeit des goranischen Schnabelschuhs oder bewundert farbenprächtige Deckenmalereien im Phanagorstil? Die neueste Idee, die unter den goranischen...

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