Die Fragmente

Malmsturm – Die Fragmente: Die Splitter der Glasprinzessin

Stimmen aus dem Imperium …klar, als ich noch reich war, bin ich auch einige Male auf dem blauen Drachen geritten. Aber ich hab auch gesehen, welche Art von Verlangen der Drache in denen weckt, die ihn zu oft gesattelt haben: glaub mir, selbst die Künstler in Lyssa haben sich nie auf solche Dinge eingelassen… Uchandres der Verarmte, Bettler in Realgar     Im Verlauf der letzten Jahre ist eine neue exotische Handelsware auf den weit entfernten Märkten der Städte des Drachens und der Fünf Städte des Nordens erschienen. Dabei handelt es sich um türkisfarbene halbdurchsichtige...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Kinder der Süßen Stimme

Schriften aus dem Imperium …nachdem wir die vorgeschriebenen 23 Segensreichen Proben und die Messung von Bruch und Beuge gemäß Momat dem Alten vorgenommen haben, sind die vorgelegten Exemplare sicherlich als strukturidentisch mit den legendären Mentalithprismen aus der als Librarium bekannten Machinavariante anzusehen. Dazu kommt jedoch eine bewegliche optische Verunreinigung, die mittels gewisser Lichtarten oder Tonfrequenzen direkte parahypnotische Effekte auf optische und akustische Nervenstränge induzieren könnte. Das unkontrollierte Wachstum in konzentrierter… Lesbarer Textabschnitt...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Bruderschaft des blinden Auges

Stimmen des Imperiums „…jetzt hör mal zu: jeder bessere Analphabet in den Kanälen sollte wissen, dass die Schriftrollen von Mara dem Prächtigen eine plumpe Fälschung sind! Nein, wir müssen schon davon ausgehen, dass die Monocularisten von einem verstoßenen Mitglied eines Herrscherhauses auf dem sagenumwobenen Äquatorkontinent begründet wurden! Wie anders will man sonst seine Fähigkeit erklären, die…“ Teil eines Streitgespräches zwischen Ulbrixar Nuul und Bharimsa Karan während des Großen Alchemistenballs in Lyssa Vor etwa 3500 Jahren, fast ein Jahrtausend vor dem Beginn...

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Malmsturm – Die Fragmente: Phraeoch – der Fluss des Kaisers

Schriften aus der Waismark Wie erwähnt, finden sich in den genannten Sammlungen einige alte Kartenwerke, in denen Darstellungen eines großen Flusses im Gebiet des sogenannten Leradin auftauchen. Dieser geheimnisvolle Fluss, der oft als Fluss des Kaisers bezeichnet wird, ist jedoch sicherlich als reines Mythengebilde anzusehen. Erkennbar wird dies schon an dem unnatürlich geradlinigen Verlauf, mit dem der auch Phraeoch genannte Fluss stets dargestellt wird, dergleichen sich aber nie bei echten Flussläufen oder ähnlichen Wasserwegen beobachten lässt. Ulrimaerd von Ankomahr, Abhandlung...

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Malmsturm – Die Fragmente: Aschgaranth – die Steine des Schicksals

In der Waismark spricht man von Aschgaranth , im Kernland des Imperiums erzählen die Karawanenführer gern von den legendären Hadiakará im Wüstensand, und selbst die Völker des Nordens kennen die Geschichten über die unschätzbar wertvollen und gefährlichen Losbrocken der Alten, die sogenannten Axanderiten. In allen Fällen handelt es sich um kleine, meist nur handballengroße, graue oder sandfarbene Steine, die von unkundigen leicht für eine Art Kiesel gehalten werden. Gewöhnliche Menschen spüren auch keinerlei Besonderheiten im Umgang mit diesen Steinen, aber wenn ein solcher Stein...

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Malmsturm – Die Fragmente: Beraterbienen

Diese ungewöhnlich großen Bienen – normale Arbeiterinnen sind fast eine Elle lang – bilden kleine Völker von wenigen hundert Tieren, die einer Königin dienen. Ihr genauer Ursprung ist unbekannt, aber sie sollen einst von imperialen Alchemisten gezüchtet worden sein, auch wenn sie inzwischen in Vigiristan und dem Imperium vor allem wild vorkommen. Anders als bei gewöhnlichen Bienen gehört aber zu jeweils einer Gruppe von zwei bis zehn Völkern eine sogenannte Kaiserin: eine spezielle Art von Königin, von der die Königinnen des sogenannten Reiches abstammen. Dieses Exemplar sucht sich...

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Malmsturm – Die Fragmente: Thumed der Imker

Thumed erlernte das Imkerhandwerk von seinem Onkel, einem eigenbrötlerischen Thraskiten, der ihn allein in großzog, nachdem Eltern und Geschwister des Jungen bei einem Brand ums Leben gekommen waren. Vor etwas über einem Jahr tauchte Thumed dann in Faensal auf und begann damit, seinen „Berghonig“, wie er ihn nannte, zu verkaufen: der Erfolg war enorm. Seitdem ist er zu einer festen Größe im Marktviertel von Faensal geworden, wo er inzwischen ein eigenes Haus mitsamt Ladenlokal besitzt und drei Hilfsarbeiter beschäftigt. Dazu kommt die junge Waera, eine hübsche Waise aus Nidbaerg, die ihm als Haushälterin...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Schwarze Wolke

Stimmen aus dem Norden „…nicht genug, dass wir mitten im Valgrind plötzlich unter dieser merkwürdigen Gewitterwolke festsaßen und der Tag zur Nacht wurde: da stand vor mir auf einmal ein nackter, von Narben übersäter Pandharer, packte mich und stammelte irgendeinen Unsinn! Als ich endlich begriff, dass er keine Zunge hatte, da sah ich auch erst den eisernen Kragen um seinen Hals – und in dem Moment riss etwas an der langen Kette an diesem Kragen und ließ ihn genauso schnell im Dunkel verschwinden, wie er zuvor aufgetaucht war. Aber seine gurgelnden Schreie hörten wir noch lange…“ Juluf...

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Malmsturm – Die Fragmente: Turmschnecken – die hungrigen Wächter des Imperiums

Stimmen aus dem Imperium „Yokkae wird hier nicht mehr auftauchen. Er ging gestern Abend vor mir den Turm hoch – und als wir schon fast oben waren, da griff ein riesiger Schatten aus der Wand nach ihm! Ich schloss entsetzt die Augen – und als ich wieder hinsah, da war Yokkae einfach weg, verschwunden!“ In einer üblen Spelunke im Hafen von Alecto   Gelegentlich gelangen geschickte und ehrgeizige Diebe aus fernen Ländern in eine der großen Städte des Imperiums. Daraufhin dauert es meist nicht lange, bis sie sich fragen, warum man nicht einen Versuch unternehmen sollte, einen...

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Malmsturm – Die Fragmente: Mahnhölzer und Seelenbäume – Bestattungsriten des Nordens

Stimmen aus dem Norden So nehmt einen Scheit Holz – von einem Baum so tot wie ich. So spaltet das Holz – so wie auch wir gespalten sind. So weint über dem Holz – so wie ihr über mich weint. So schmückt das Holz – so wie ihr mich geschmückt habt. So lasst das Holz in die Ferne reisen – so wie ich in die Ferne gereist bin. Die fünffache Rede vom Mahnholz   Stirbt im Norden ein Freund oder Familienmitglied, so wird oft ein Mahnholz angefertigt und den Strömungen des nächsten großen Gewässers übergeben. Da dieser uralte Brauch der Mahnhölzer aber nur an den Ufern...

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