Aspekt

Malmsturm – Die Fragmente: Die Nebelstimmen – das weiße Verderben von Balta

Es mangelt nicht an Legenden und Mythen, dank derer die Seefahrer des Nebelmeeres die Gestade der heiligen Insel Balta nur selten und mit großem Respekt anlaufen mögen. Doch kaum ein Seemannsgarn ist so weit verbreitet wie die Geschichte von den Stimmen im Nebel, die jeden, der sie hört, ins Verderben führen… Schriften des Nordens …als dann aber der junge Kapitän das traditionelle Brandopfer auf dem alten Steinaltar am Ufer entzündet hatte, da glaubte er, das leise Geräusch ferner Stimmen zu hören. Er schaute auf und sein Blick fiel auf eine seltsame Nebelbank am Ende des kleinen...

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Malmsturm – Die Fragmente: Das Schiff im Eis

In den eisigen Weiten des hohen Nordens können Wanderer einiges an Fremdartigem und Wundersamem finden. Ein wirklich befremdlicher Anblick bietet sich Reisenden zum Beispiel 500 Leugen nördlich des Amswardsees, auf einer glatten Eisfläche, die von den Einheimischen gemeinhin als Dagaruhn-Gletscher bezeichnet wird. Einsam den eisigen Winden ausgesetzt steht dort, hunderte von Verst von der nächsten Küstenlinie entfernt, ein Schiff von fremdartiger Bauweise. Ein gewaltiger Viermaster, dessen Rumpf und Masten aus einem dunklen, irrisierenden Metall bestehen. Kein im Norden bekanntes Volk baut...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die gefrorene Bibliothek der Gaelhorgra

Knappe 10 Leugen, mitten im Hügelland nördlich von Nhastrand, am Rande einer alten, kaum noch genutzten Handelsstraße findet man eine uralte, trutzige Feste, deren von Flechten geschwärzte Mauern sich wie abgebrochene Zahnreihe in den Himmel ragen. Niemand weiß mit Sicherheit zu sagen, wann der ummauerte Gebäudekomplex erbaut wurde. Einstmals, so glaubt man, muss der Komplex eine Karawanserei gewesen sein, doch Karawanen reisen schon seit Urzeiten nicht mehr entlang dieser Route. Trotzdem finden sich stets mehrere Dutzend Personen in den antiken Mauern, denn heute befindet sich dort die berühmte...

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Malmsturm – Die Fragmente: T’anifa – die Fressmesser Dhelyriens

Manchmal taucht in den Städten des Imperiums eine seltsame Art von Waffe auf, deren exotische Natur zwar offensichtlich ist, die aber nur wenige mit den fernen Inseln von Dhelyrien in Verbindung bringen, welche im Imperium gemeinhin nur als Lieferanten schöner braunhäutiger Sklaven und ausgefallener Gewürze oder Drogen bekannt sind. Bei besagten Waffen handelt es sich um primitiv erscheinende Dolche und Messer aus tiefdunklem Holz, deren „Klingen“ mit monströsen Widerhaken in Form großer Zähne besetzt sind. Nun ist es nicht so ungewöhnlich, auf Waffen oder Rüstungen von scheinbar primitiver...

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Malmsturm – Die Fragmente: Moermel – Nager zwischen Mensch, Tier und Jenseits

Überall im Norden findet man die weit verstreuten Kolonien der "Moermel". Diese Tiere sind eng verwand mit Murmeltieren und Biebern und erreichen in ausgewachsenem Zustand in etwa die Größe eines dreijährigen Kindes. Mannemoermel haben sich vor Jahrtausenden in den weiten Steppen der Arsali entwickelt und können etwas, das andere Nagetiere nicht können - weite Strecken auf zwei Beinen laufen! Dadurch, das sie den aufrechten Gang entwickelt haben. können sie ihre handartigen Vorderpfoten geschickt für allerlei komplexe Tätigkeiten wie einsetzen und zeigen ein Maß an Schläue, dass man unter...

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Malmsturm – Die Fragmente: Illrioch und der Palast aus Regenbogen und Kristall

Schriften des Nordens …so soll am Beginn dieses erbarmungslosen Weges, an dessen Ende die Choár zu dem wahrhaft eiskalten Volk von Kriegern wurden, deren Leben nur Ehre und Reinheit, nur Befehl und Gesetz kennt, ein blutiger Streit gelegen haben, aus dem die asketische Schule der sogenannten „Axtmeister der makellosen Klinge“ als Sieger hervor ging. Heute kennen wir nicht einmal mehr die Namen der unterlegenen Partei oder ihrer führenden Vertreter, doch scheint es sich bei diesen um eine Gruppe von Freigeistern gehandelt zu haben, zu der vor allem einige mächtige Seyder, Heiler und Kräuterkundige...

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Malmsturm – Die Fragmente: Sterneneis – die verfluchten Kronjuwelen des Nordens

Stimmen des Nordens …das Sterneneis selbst ist unsterblich. Es ist vollgesogen mit den Kräften und Erfahrungen ungezählter Generationen – und es erscheint auch nicht ohne Grund in den bekannten Formen… Isbrund Byras Die 99 Schriftrollen von Bhalta – Versuch einer Rekonstruktion von Uldins „Großer Almanach des Nordens“ Einzelne Edelsteine, Ringe, Ketten, Handschuhe, Stiefel, Armbänder oder Diademe: den Legenden nach kann Sterneneis wohl in jeglicher Form von Schmuck, Kleidung, Waffen oder Rüstungen vorkommen – und viele glauben auch ihr Leben lang, dass Sterneneis nur in eben...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Sommerhöhlen

Eine alte Legende des Nordens erzählt von den Sommerhöhlen: einem weitverzweigten Gewirr unterirdischer Tunnel und Hallen, in denen blühende Wiesen und Wälder in der Wärme eines immerwährenden Sommers gedeihen. Man sagt, dort soll es von jagdbarem Wild nur so wimmeln und man müsse nur die Hand ausstrecken, um nach den vielen reifen Früchten des Waldes zu greifen. Kaum ein Erwachsener glaubt jedoch wirklich an die Existenz dieser wunderbaren Höhlen, auch wenn Ausdrücke wie „ein Leben wie in den Sommerhöhlen“ ein fester Bestandteil der alltäglichen Umgangssprache sind. Verbringt man jedoch...

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Malmsturm – Die Fragmente: Sarinna die Rote – die Kopfgeldjägerin von Vigrith

Vor etwas mehr als zwei Dutzend Sommern starb die älteste Tochter von Baba Mönqe, dem Sardar des Stammes der Ogutai, im Kindbett. Zur großen Schande des Stammes hatte sie jedoch zuvor noch ein gesundes Mädchen geboren, das offensichtlich nicht das reine heilige Blut der Vigiri in sich trug, sondern allem Anschein nach von einem der hellhaarigen und blassen nordischen Barbaren gezeugt worden war! Tatsächlich war im Vorjahr eine kleine Gruppe nordischer Abenteurer zu Gast im Lager der Ogutai gewesen, darunter ein riesenhafter Krieger, dessen Haare an die Mähne eines Schneelöwen erinnerten....

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Sandspeicher von Ildrem

Tief in den endlosen Dünen der Wüste Horm soll der Legende nach einst die Stadt Ildrem gelegen haben. Außer dem Namen ist fast nichts über diese Siedlung bekannt, aber die Geschichte der Sandspeicher kennt jedes Kind im Kernland des Imperiums: Als das Land immer trockener wurde und die Wüste sich auszubreiten begann, da erbauten die Technosophen von Ildrem eine Flotte gewaltiger stählerner Skorpione, die selbstständig umherzogen und mit ihren riesigen Schaufelscheren jede neue Sanddüne abtrugen, um dann den gesammelten Sand in ihren hohlen Leiber zu schweren Glasplatten zu schmelzen, mit denen...

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