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Malmsturm – Die Fragmente: Das „Herdberg“ Unternehmen – Wettlauf ins Inferno

Schriften des Nordens Haben Hindernisobjekt XXXVII auf zwei Ellen freigelegt. Material: „falscher“ Obsidian wie im unteren Schacht 9. Form: baumstammartig. Anmerkung: Vorarbeiter Draegerd beschreibt es als „verdammt fetten Finger“. Letzte Meldung aus Abschnitt 11 „Rot“, unmittelbar vor Schachteinsturz (aus einem Büro der Liga in Grimwerk gestohlen)   Die vielen hundert Schlote der „Feuerstadt“ Grimwerk bezeugen seit Jahrhunderten den monströsen Hunger der Erzhütten und Schmiedewerkstätten nach scheinbar unbegrenzten Mengen von Kohle, Holz und Brandeis – ein Hunger,...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Jachaniten

Die trisantische Kirche ist bekanntermaßen nicht der monolitische Block als der sie einem ungebildeten Bauern oft erscheinen mag. Es gibt dutzende verschiedener philosophischer Schulen, Orden und Logen innerhalb der Kirche, die den trisantischen Glauben und Ritus aus ihrer ganz eigenen Perspektive betrachten. Im Großen und Ganzen kommen diese Interessengruppen und "Unterorganisationen" vergleichsweise gut miteinander aus. Es gibt die üblichen Intrigen und Streitereien und zuweilen kommt es auch zum einen oder anderen Giftmord, aber generell halten sich die Zwistigkeiten im Rahmen. Schließlich...

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Malmsturm – Die Fragmente: Von Phemeurgen und Schandmäulern – die Kraft des geflüsterten Wortes

Auch wenn sich gemeinhin nur einige Gelehrte, Politiker, Priester und Magier mit Theorien zu den genauen Grundlagen und Gesetzen hinter solchen Phänomenen wie dem Malmsturm, den verschiedenen Formen der Magie oder gar der sogenannten dramatischen Realität befassen: selbst in den entlegensten Regionen der Welt kennen und fürchten die Menschen die ungeheure Macht, welche aus ihren eigenen Wünschen, Träumen, Alpträumen, Ängsten und Ahnungen erwachsen kann. Dies führte nahezu überall zu der Entstehung von Überlieferungen und Traditionen, deren ausdrücklicher Zweck darin liegt, sich vor den schlimmsten...

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Malmsturm – Die Fragmente: Dorontik oder die hohe Kunst der Diskretion – die geheime Sprache des imperialen Adels

Das Imperium ist uralt und dekadent, aber dennoch ist seine Kultur nicht annähernd so verknöchert und verrottet, wie es eigentlich nach so vielen Millennien zu erwarten wäre. Ein gewichtiger Grund dafür dürfte die traditionelle „tabula rasa“ Politik zu Beginn einer jeder neuen Ära sein. Aber selbst wenn in Abständen von zwei bis drei Jahrtausenden immer wieder unzählige Überlieferungen und Traditionen des Imperiums dem Beginn einer neuen Ära zum Opfer fallen, so entkommen auch stets einige Gebräuche dieser brutalen Reinigungsaktion – nur, um dann spätestens mit dem Wechsel zur folgenden...

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Fragmente: Die Legende von der Baltzer-Bruderschaft

Jeder Kulturkreis hat seine mythischen Helden - aber auch seine legendären Bösewichte. Den Waismärkern gilt der Fürsten Baltzer als wohl verachtungswürdigste Gestalt ihrer Mythologie. Sein Name steht wie kein anderer für Verstocktheit, Verrat und cholerische Grausamkeit. Der Sage nach wurden die drei Götter der Trisantenheit vor der Gründung der Kirche in drei verschiedenen Kulten getrennt voneinander verehrt. Die Kulte unter der Führung der drei legendären Geschwister Eural, Bherren und Jacha bekriegten sich über die Frage, welche der drei Gottheiten die wahre wäre bis aufs...

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Malmsturm – Die Fragmente: Lebende Trugbilder – von Kopfkindern, Sammlerpilzen und anderen gut getarnten Gefahren des Imperiums

Mit ihrer verordneten Ignoranz gegenüber allen ausländischen, fremden und schlechthin „barbarischen“ Phänomenen hat die Ära des Exzellenten Exils in vielen wissenschaftlichen Disziplinen Verheerungen angerichtet  –  besonders aber in den Bereichen von Geologie, Geographie und Biologie. Nur hier und dort findet sich noch fundiertes Wissen über die Wesen und Länder fernab der Grenzen des alten Imperiums. Dennoch gibt es in manchen Türmen immer noch Gelehrte, die sich sogar ein gewisses Verständnis der biologischen Evolutionstheorie bewahrt haben, welche in früheren Zeitaltern des Imperiums...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Blitzbringer – Sohneszorn, Dhruedegreim und Thermox-Lanzen

Uralte Legenden sagen, es hätte einstmals eine Zeit gegeben, in der der Mensch in der Lage war, Blitze zu zähmen und auf dem Schlachtfeld wie Pfeile zu verschießen. Heute lachen viele Leute über diese Geschichten. Schließlich weiß man ja, dass nur Götter über Blitze gebieten können. Tatsächlich aber finden sich immer wieder verschiedenste Hinweise darauf, dass die Weisen der Frühzeit wirklich in der Lage gewesen sein müssen, Waffen zu konstruieren, die den Gegner mit Hilfe von Lichtstrahlen, Blitzen oder reiner Energie niederstrecken konnten - sogenannte "Blitzbringer". Zum einen gibt...

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Malmsturm – Die Fragmente: Freisiedler und Dorfsammler – die Schuldkolonien des Nordens

Aus den bescheidenen Anfängen der Liga vor nunmehr über zwei Jahrhunderten, als es nur um ein informelles Abkommen zwischen drei wohlhabenden Kaufleuten aus Faensal ging, wuchs bis heute – vor allem innerhalb des letzten halben Jahrhunderts – eine der mächtigsten politischen Kräfte des Nordens. Dennoch gibt es fernab der fünf großen Städte immer noch weite Landstriche, in denen niemand bisher auch nur ein Gerücht über diese als Liga bezeichnete Allianz reicher Krämer zu Ohren gekommen ist. An den Ufern des Nebelmeeres und in den Gassen der Städte berühren die Geschäfte der Liga...

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Malmsturm – Die Fragmente: Die Falschleuchter von Torka

Jeden Monat pendeln dutzende schwer beladener Handelskoggen zwischen der Insel Torka und dem Festland hin und her. Sie liefern Gold, edles Tuch, Gewürze und feinste Delikatessen zur Insel und legen mit dem Laderaum voller Weinfässer wieder ab. Der gute, schwere Wein aus Torkabeeren ist eben nur auf der Insel zu bekommen. Nur auf Torka werden die Beeren süß wie Honig. Pflanzt man sie hingegen am Festland an, schmecken sie nach Essig und sind zur Weinherstellung vollkommen ungeeignet. Die Götter haben die Insel mit einer besonderen Kombination aus heißem Quellwasser und schwerer, schwarzer...

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Malmsturm – Die Fragmente: Das Beyul – das legendäre Haus der 10.000 Wünsche

Redensarten des Imperiums Er hat das Beyul gefunden. Obskure imperiale Redensart für jemanden, der sich durch blindes Verlangen nach etwas ins Unglück gestürzt hat. Scheinbar schon immer wimmelte es in allen Regionen des Imperiums nur so von wilden Gerüchten, urbanen Legenden, unterhaltsamen Lügen, übler Nachrede, merkwürdigen Anekdoten unklaren Ursprungs und schlichtem Rufmord. Doch kaum eine der unzähligen so durch das Imperium wandernden Geschichten erfreut sich einer derart weiten Verbreitung oder gar eines so hohen Alters wie der vielschichtige Mythos, welcher sich um das sogenannte...

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