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Vom Guss des Alten Kaisers

Wir haben euch hier bereits etwas über das Leder erzählt, mit dem die Autorenedition von Malmsturm – Die Fundamente neu gebunden wird. Auch dass Björn den alten Kaiser, der die Ausgabe zieren soll, modelliert hat. Heute soll es ein wenig über das Material gehen, aus dem der olle Knochenkopp bestehen wird. Wir haben, nachdem die Entscheidung fürs Modellieren und Selbergießen und gegen das 3D-Drucken gefallen war, über vieles sinniert. Ob wir dem 2-Komponenten-Harz etwas beigeben, um das ganze Ding mystischer zu machen. Letzten Endes sind aber so Ideen wie Knochenmehl oder dergleichen der Physik zum Opfer gefallen. Wir verwenden Resin. Resin ist ein Gießharz, welches aus zwei Komponenten besteht und sehr schnell aushärtet. Man redet von 4–6 min. Gießfähigkeit. Da Knochenmehl oder andere Beigaben die Viskosität extrem beinflussen und damit, wie gut das Harz in die Ecken der Form kriecht, haben wir uns für einen einfachen Abguss mit dem Harz entschieden. Lieber einen detailliert abgegossenen Kopf als eine ungenaue Masse. Da nun unser Urmodell existiert, kann die Gussform aus Silikon angefertigt werden.

04_abdruck_fuer_gruss_in_silikon

Nachdem die Silikonform existiert, kann der erste Testguss gemacht werden. Den haben wir einfach mal mit Gips gegossen, um ein schnelles Ergebnis zu haben. Das lässt sich sehen oder?

 

05_testguss_geglueckt

Da Björn schon Erfahrung im Gießen hat und weiß, wie schnell man mit dem Harz arbeiten muss, waren dann auch die weiteren Abgüsse kein Problem. Einzig um die Form muss man sich Sorgen machen – aber auch die kann dank der Urform reproduziert werden.

Im nächsten Artikel zur Autorenausgabe werden wir euch dann die Bemalung des Schädels vorstellen.

 

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Weil es bereits gefragt wurde: Ja wir denken darüber nach, ein paar mehr Schädel zu gießen und die evtl. unbemalt anzubieten.

 

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